Mit TYPO3 die eigene Website erstellen und mühelos pflegen!

Hilfreiche Wege ins Internet - Wie kann ein CVJM eine gute Internetpäsenz pflegen? (CVJM-Informationen 1/2008)

Was ist TYPO3?

TYPO3 ist eine Open Source Software und völlig kostenlos. Eine große Entwicklergemeinschaft treibt das Projekt ständig weiter voran.  Es ist modular aufgebaut und problemlos an alle Anforderungen anpassbar.

Lohnt sich der Umstieg?
Nicht jede Website braucht ein Redaktionssystem (auch Content Management System, kurz CMS genannt). Sobald aber mehrere Leute an einer Website arbeiten oder es einige Seiten gibt, die häufig aktualisiert werden, lohnt sich der Umstieg auf ein CMS.

Was ist ein Content Management System (CMS)?
Ein Content Management System (CMS) erlaubt es, die Inhalte einer Website einfach und ohne größeren Aufwand zu erstellen und zu bearbeiten. Das CMS bietet eine grafische Benutzeroberfläche, d. h. der User kann mit jedem gängigen Webbrowser und ohne HMTL- oder sonstige Programmierkenntnisse Texte erstellen und Bild- oder sonstige Multimedia-Dateien in die Website einfügen. Somit sind Programmierung und Wartung nicht mehr unmittelbar miteinander verknüpft, jeder ? mit entsprechenden Zugriffsrechten ? kann ohne Hilfe eines Webprogrammierers oder -Designers Inhalte für den Web-Auftritt erstellen und ändern.

Die TYPO3 Funktionen im Überblick:
Diegrafische Oberfläche (Grundlayout) muss von einer/m Fachfrau/Fachmann in TYPO3 programmiert werden. Anschließend können Benutzer (Redakteure) TYPO3-Seiten ohne lange Einarbeitung und intuitiv bearbeiten. Hierfür wurde ein gutes TYPO3 Handbuch für Redakteure geschrieben.

  1. Redaktion: Die Webseite kann durch jeden Computer, der im Internet ist, bearbeitet werden. Es wird keine zusätzliche Software benötigt

  2. WYSIWYG = What you see is what you get: Ein Rich Text Editor (RTE) erlaubt es Benutzern, Text zu formatieren, Bilder einzufügen, interne oder externe Links zu setzen, vergleichbar mit "MSWord".
  3. Bilder: TYPO3 bietet eine automatische Bildverwaltung, die auf Qualität und Größe der Bilder achtet. "Magic image technology" im RTE bietet volle Kontrolle über Bildproportionen und Größe.
  4. Schnelle und intuitive Schnittstellen: TYPO3 wird von allen modernen Browsern unterstützt z. B. Microsoft Internet Explorer, Firefox, etc.)
  5. Zwischenablage: Das bekannte Copy/Cut/Paste Konzept wird bei der internen Zwischenablage benutzt, um Änderungen wieder rückgängig machen zu können.
  6. Dateibaumstruktur: Seiten sind in einer klaren hierarchischen Baumstruktur angeordnet, ähnlich dem Windows-Explorer.
  7. Datei- und Medienmanagement: Der interne Dateimanager erlaubt es den Benutzern, Dateien hoch zu laden, umzubenennen, zu kopieren, zu verschieben, zu löschen und online zu bearbeiten.

Was braucht man für eine Umstellung auf TYPO3?

  1. Grundlayout und Struktur für den Internetauftritt.
  2. Einen eigenen Webserver mit mit MySQL-Datenbank und PHP. Oder:
    Webspace bei einem Provider, der TYPO3-Hosting anbietet (Wichtig ist hier außer der MySQL-Datenbank, dass der für PHP verfügbare Hauptspeicher bei mind. 32 MB liegt).
  3. Die Programmierung des Layouts und des Templates durch eine/n Fachfrau/Fachmann. TYPO3 ist sehr komplex und kann nicht in einer Woche vollständig beherrscht werden. Entwickler brauchen eine lange Einarbeitungszeit.
  1. Eine Schulung der Menschen, die die Inhalte der Seiten bearbeiten und pflegen sollen. Diese brauchen keine Programmierkenntnisse mit TYPO3.

     

Literatur & Interessante Links

(1) Gerade ist ein neues Fachbuch auf den Büchermarkt gekommen. Für alle die als Redakteure arbeiten und lernen wollen ist es sehr zu empfehlen und der stolze Preis lohnt sich wirklich: TYPO3 - Handbuch für Redakteure (Probekapitel)

(2) Die Web Empowered Church (WEC) trägt sehr viel zur Entwicklung von TYPO3 bei, v. a. durch Extensions, die gerade für Vereine brauchbar sind:
> webempoweredchurch.com

(3) YAML für TYPO3 (also Design- und Template-Vorschläge):
> yaml.t3net.de


Erstelldatum 31.10.2007 Ulrike Klein

Möglichkeiten für konkrete Schritte

Eine Internetseite gehört heutzutageschon fast selbstverständlich dazu. Auf ihr kann man als CVJM-Vereinalles zusammenstellen, was fürdie Kommunikation nach innen (Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Freunde) und außen (Gäste, Neugierige) nötig ist. Nicht jeder Verein verfügt aber überdas technische Know-how. Hiermöchte der CVJM-Gesamtverband in Zusammenarbeit mit einer CVJM-nahen Internet-Agentur helfen. Je nach Vorkenntnissen und Anforderungengibt es die Wahl unter drei Vorschlägen, die alle auf dem Redaktionssystem TYPO3 basieren:
1. Eine frei verfügbare, kostenlose Vorlage aus dem Internet nutzenund selbst für den eigenen CVJM anpassen.
2. Eine Schulung für Administratoren organisieren (kostenpflichtig), bei der die Mitarbeiter für die technischen Anforderungenvon TYPO3 fit gemacht werden.
3. Ein pauschales ?Rundum-Sorglos-Paket? mit 20 Arbeitsstunden kaufen. Die Internet-Agentur macht die Internetseite für den Verein und hilft den Verantwortlichen über eine ?Hotline?.

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TYPO3

Computerfachleute im CVJM

Redaktionssysteme (TYPO3) / Grafikdesigner / Webdesigner / Webhosting etc.

Sven Hary 
Mediengestalter / Screen-Designer
Sven Hary
Bergstr. 40
42105 Wuppertal
info(at)dewio.de
www.dewio.de

Thorsten Stechow
Content Management / Streaming / Mediendesign
Görlitzer Str. 15
01099 Dresden
tstechow(at)flavorgroup.eu
www.flavorgroup.eu

Ute & Marcel Luft
Webhosting / Webdesign
non|media
Weitsche 25
29439 Luechow
wir@nonmedia.de
www.nonmedia.de

Hilfreiche Wege ins Internet

Wie kann ein CVJM eine gute Internetpräsenz erreichen?
(Artikel aus CVJM-Informationen 1/2008)

Ein örtlicher CVJM, der eine neue Internetseite ? vielleicht sogar seine allererste Internetseite ? machen will, muss sich viele Fragenstellen: Was wollen wir mit unserer Internetseite? Wer ist unsereZielgruppe? Welche Informationensollen auf die Seite? Und vor allem: Wie machen wir das technisch? Wie halten wir die Website aktuell?
> Gestaltung
Ein typischer CVJM-Ortsverein hatmehrere Gruppen und viele Termine. Daher soll man auf der Internetseitesehen, was die Gruppen machen, wiedie Teilnehmer und Mitarbeiter aussehenund wann die nächsten Veranstaltungensind. Der CVJM möchtevielleicht auch, dass jedesmal,wenn die Internetseite aufgerufenwird, die aktuelle Losung erscheint. Des weiteren soll der Besucher der Internetseite natürlich auch direkt über ein Kontaktformular eine E-Mail an den Verein schreiben können. Später möchte der CVJM-Ortsvereinvielleicht noch ein Forum für Mitarbeiter einrichten und zusätzliche eine Seite mit internen Informationen, auf die man nur kommt, wenn mansich mit einem persönlichen Passwort eingeloggt hat.
> Technisches
Es gibt viele Möglichkeiten, all diese Wünsche umzusetzen. Eine davon ist, ein Redaktionssystem wie TYPO3 zu benutzen. Redaktionssysteme trennen Inhalt einer Internetseite und die Technik, die dahintersteht. Das bedeutet, dass nur eine Person benötigt wird, die das technischeKnow-how besitzt, um alles einzurichten. Wenn die Website erst einmal läuft, können dann auch andere Mitarbeiter des Vereins, die ansonsten keine Ahnung vom Internet haben, die Internetseite ohne großen Aufwand aktualisieren. Natürlich müssen diese Mitarbeiter zu Beginn geschult werden. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit brauchen sie dann aber normalerweise keine aufwändige technische Unterstützung mehr. Ohne ein Redaktionssystem wäre der Aufwand, die eigene Internetseite aktuell zu halten, ungleich größer.
Es gibt zahlreiche Redaktionssysteme (CMS ? Content Management Systeme)auf dem Markt, ein jedes mit seinen eigenen Vor- und Nachteilen. Der CVJM-Gesamtverband hat sichvor einigen Jahren für TYPO3 entschieden ? und seinen Entschluss noch nie bereut. Einige Gründe fürdiese Entscheidung waren:
? dieses CMS ist kostenlos
? es ist flexibel
? es kann durch einzelne ?Bausteine? (sog. Extensions) an den persönlichen Bedarf angepasst werden
? TYPO3 wächst mit den Anforderungen, d. h., sollte sich die Internetseite stärker entwickeln als erwartetund immer größer werden, ist das kein Problem.

> Von der Idee zur fertigen Internetseite
Wenn sich der CVJM-Ortsverein dazuentschließt, TYPO3 zu nutzen, sehen die nächsten Schritte so aus:
? Er sucht sich einen Internetprovider (ISP), der TYPO3 anbietet. Bei diesem ISP mietet er sich seine Domain (www.CVJM-Ortsverein.de), E-Mail-Adressen und den sog. Webspace ? eine gewisse Menge an Speicherplatzauf dem Server des ISPs, auf dem dann die Texte und Bilder des CVJM Ortsvereins abgelegt werden. Oder:
? Der CVJM-Ortsverein mietet eineneigenen Server, auf dem er selbst TYPO3 installiert. Die Domain mietet er getrennt davon bei einem Domainhändler.

Die erste Version ist empfehlenswert, wenn niemand wirklich das technische Know-how mitbringt, um sich um alles selbst zu kümmern und wenn dieses technische Know-how auch nicht ?eingekauft? werden soll, etwa durch die Bezahlung eines freiberuflichenWebmasters. Die zweite Version hingegen bietet absolute Flexibilität für den CVJM-Ortsverein für die Verwaltung seiner Internetpräsenz. Je nachdem, welche der beiden Varianten gewählt wird, geht es weiter. Grundsätzlich läuft es aber daraufhinaus, dass der Verein nun den Inhaltder Website an den Webmaster bzw. den Ersteller seiner Internetseite liefern muss. Das bedeutet, dassviele Texte und Bilder fertig sein müssen.Die Struktur der Website mussstehen, d. h. es muss bekannt sein, wie die einzelnen Navigationspunkte heißen sollen und wie die Seite auf den einzelnen Unter-Ebenen ?aufgefächert? werden soll. An dieser Stelle gibt es viel zu beachten,wenn der CVJM-Ortsverein seine Internetseite nach allen Regeln der Usability und Barrierefreiheit gestalten will. Hinter diesen beiden Begriffen steckt einerseits, dass der Benutzer der Website sich ohne große Schwierigkeiten zurechtfinden können soll unter Berücksichtigung einiger Regeln zu Schrift- und Farbwahl (Usability) und auf der anderen Seite, dass die Internetseite wirklich jedem Besucher offen stehen soll und von jedem ohne Probleme ?gelesen? werden kann, auch, wenn der Besucher blind oder taub ist (Barrierefreiheit).

> Kosten
Die Kosten variieren natürlich, jenachdem, für welches Modell sich der CVJM-Ortsverein entscheidet. So kann es z. B. sein, dass der Entwurf eines Webseiten-Designs und die Umsetzungin TYPO3 durch einen professionellen Webmaster ab 1500 Euro kostet. Eine Schulung kann um 300 bis 800 Euro kosten, je nachdem, obsie für künftige Administratoren ist oder für Mitarbeiter (Redakteure), die lediglich die Inhalte aktualisieren. Dazu kommen dann noch die Kosten für die Miete der Hard- und Software, also des Webspaces und der Domain. Hier gibt es starke Preisschwankungenauf dem Markt, die von 12 Europro Jahr rein für die Domain (ohne alles andere) bis hin zu 200 Euro pro Jahr für den Webspace reichen. Diese Zahlen dienen nur dazu, einenersten Eindruck zu vermitteln. Bei den Kosten für Internetseiten ist es ähnlich wie bei Kosten für Handys: man muss Preise vergleichen und dabei nicht nur auf die nackten Zahlen achten, sondern vor allem auch darauf, was im Kleingedruckten steht:
Wie lange läuft der Vertrag, was beinhaltetder Preis, gibt es Kundenserviceund Extras etc.?  Eine einfache Antwort auf die Frage ?Was kostet eineneue Internetseite??, gibt es für einen preis- und qualitätsbewusstenCVJMer nicht.
> Aktuelle Informationen
Nähere Informationen und Tipps zu Seitengestaltung, Usability und Barrierefreiheitsowie zu Technik undrechtlichen Aspekten findet man unter www.cvjm.de/gewusst-wie.

Die öffentliche Meinung ist für viele bloß eine Entschuldigung, keine eigene Meinung zu haben.
Thornton Wilder

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