Verbund - Selbstverständnis

1. Wer wir sind
a) Die Verbundinitiative versteht sich als ein Ausdruck charismatischer Erneuerung und als ein Zusammenschluss von Verantwortlichen für Mitarbeiterkreise innerhalb der AG der CVJM Deutschlands. Dieser Zusammenschluss setzt, im Gegensatz zur Konsumentengruppe, die Bereitschaft zum Engagement voraus.  Dies bedeutet, einander zu dienen und sich dienen zu lassen.
b) Verantwortliche für Mitarbeiterkreise
Reich Gottes ereignet sich durch Menschen. Deshalb verstehen wir unter Mitarbeiterkreisen (MAK) Gruppen von Menschen, die sich um des Dienstes im Reich Gottes willen treffen, eine Organisationsstruktur haben und die "Ekklesia" im Sinne des Neuen Testaments zu leben versuchen. In diesen MAK geht es also nicht zuerst um konzeptionelle oder organisatorische Angelegenheiten (z.B. Planung Gruppenprogramm), sondern  darum  Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft zu sein.
Verantwortliche sind diejenigen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (mit ihren Ehepartnern), die für diese Mitarbeiterkreise konkret Leitungsverantwortung übernommen haben. Dazu können auch solche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehören, die in diese Leitungsaufgaben hineinwachsen sollen.
Zum Verbund können sowohl einzelne Leitungspersonen, wie auch ganze Leitungsgruppen eines CVJM-Mitarbeiterkreises gehören.
Diese sind miteinander im gleichen Auftrag verbunden. Deshalb der Name "Verbund". Die "Verbindlichkeit" besteht darin, füreinander da zu sein, an den gemeinsamen Treffen teilzunehmen, sich gemeinsam für den Dienst zuzurüsten und miteinander in Verbindung zu bleiben.

Für unser Verständnis sind uns noch folgende  Papiere wichtig:

  • Identität der CVJM im Verbund
  • Wesentliche Elemente für (Verbund-) Mitarbeiterkreise

2. Was wir wollen
Um den Herausforderungen in unseren Städten zu begegnen, sind nicht zuerst Programme und Aktionen nötig, sondern Männer und Frauen, die Jesus Christus als ihren Herrn anerkennen und sich im gemeinsamen charismatischen Dienen verbinden lassen.
Wir sind überzeugt, dass der Aufbau von lebendigen und dienstfähigen charismatischen Mitarbeitergemeinden in unseren Städten vorrangig ist. Von dort geht Sendung der Mitarbeiter aus und führt auch wieder dorthin zurück. Menschen, die sich an diesem Auftrag beteiligen, wollen wir fördern und stärken.
Wir sind überzeugt, dass das Wirken des Heiligen Geistes die Christusbotschaft aus den Mitarbeitergemeinden heraus zu den Menschen bringt und gesellschafts- und stadtverändernd wirkt.
Wir erkennen unsere Begrenzungen und sind angewiesen auf Ergänzung und Verbundenheit mit anderen Gemeinden und Gemeinschaften in unseren Städten und darüber hinaus. Wir sind überzeugt, dass es vermehrt zu einem gemeinsamen Dienen der Gemeinden und Gemeinschaften in Stadt und Land kommen muss.

Deshalb wollen wir uns im Verbund für unsere Verantwortung und die Leitungsaufgaben in den Mitarbeiterkreisen gemeinsam zurüsten lassen, damit wir die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor Ort besser zurüsten können, das Reich Gottes in unseren Städten, durch eine CVJM-Arbeit entsprechend der Pariser Basis, auszubreiten.
3. Die Art und Weise
Diese Zurüstung wollen wir in verschiedenen Formen praktizieren, z.B.
a) durch Schulung
Wir wollen Weiterbildung erfahren, Perspektiven gewinnen, Inspiration und Neuorientierung erhalten für die Aufgaben im örtlichen MAK.
b) in der Gemeinschaft
Besinnungs- und Einkehrzeiten. Darin leben wir innere und äußere Verbundenheit, geben einander Anteil, beten füreinander und für unsere Mitarbeiterkreise  und lernen voneinander.
c) im Gottesdienst
Bei den Verbund-Treffen soll Raum und Zeit sein für Verkündi-
gung des Wortes Gottes, Lob und Anbetung. Wir wollen den Charismen Raum geben und miteinander lernen, mit ihnen umzugehen. Im Gottesdienst werden Menschen gesammelt und gesandt. Sammlung und Sendung gehören für uns untrennbar zusammen.
d) durch Beratung und Begleitung
Gegenseitige Beratung und Begleitung von Verantwortlichengruppen sind ein Element der Initiative.

4. Die Arbeitsweise
Gerhard Proß als Letztverantwortlicher leitet in pluraler Weise zusammen mit einem Leitungsteam den Verbund. Sie werden dabei vom Trägerkreis unterstützt und verantworten sich gegenüber dem AG-Ausschuss.
a. Leitung
a) Verbund-Leitung
Zur Verbundleitung gehören: Andreas Schäffer (Stuttgart; Verantwortlicher), Gerhard Proß (Esslingen), Winfried Grau (Frankfurt), Jürgen Baron (AG-Geschäftsstelle), Dirk Moldenhauer (Nürnberg), Günter Pfauth (München), Günter Philipp (München), Stefan Niewöhner (Bonn), Eberhard Schulte (Ansbach), Matthias Kunick (München), Gabriele Deutschmann (Esslingen), Markus Witzgall (Stuttgart).

b) Verbund-Trägerkreis
Ein Trägerkreis, der sich jährlich zur Vorbereitung der Verbund-Tagung trifft, trägt den Verbund. Er nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:
- Die praktische Gestaltung und Durchführung der Tagung.
- Sich um Menschen kümmern.
- An der inhaltlichen Gestaltung der Tagung mitwirken.
Dies geschieht in der Leitung von Arbeitsgruppen, der Mitgestaltung der Gottesdienste, der Wahrnehmung von praktischen Diensten, im Gebet und in der Begleitung.
Gerhard Proß beruft, zusammen mit dem Verbund-Leitungsteam, die Mitglieder des Trägerkreises.
b. Verbund-Treffen
In der Regel gibt es folgende Treffen
- eine Verbund-Tagung im Frühjahr (April/Mai) mit allen Teilneh-
mern
- ein Treffen als Verbund-Leitungswerkstatt (Januar)
- ein Treffen des Leitungskreises
c. Zugang zum Verbund und Einlademodus

Die Verbund-Tagung lebt von der Kontinuität der Beziehungen und einer regelmäßigen Teilnahme. Deshalb werden alle, die an einer verbindlichen Zugehörigkeit interessiert sind, jeweils persönlich  zu den Tagungen eingeladen. Die Teilnehmer vereinbaren sich mit ihrem örtlichen Vorstand über die Teilnahme an den Verbund-Tagungen.
Darüber hinaus können weitere interessierte MAK-Leiter eingeladen werden, einmal als Gast teilzunehmen ("Schnupperphase"). Danach sollten sie sich in einem Gespräch mit Gerhard Proß entscheiden, ob sie in Zukunft verbindlich teilnehmen wollen.
d. Austritt aus dem Verbund
Wer nicht mehr zum Verbund gehören will oder  seine "MAK-Leitungsaufgabe" beendet, sollte dies der Leitung des Verbundes mitteilen.
Die Leiter der Mitarbeiterkreise werden gebeten, die Namens- und Adresslisten regelmäßig zu aktualisieren.
Bei nicht gelebter Verbindlichkeit wird seitens der Leitung nachgefragt, inwieweit eine weitere Zugehörigkeit zum Verbund sinnvoll erscheint.
Die aktuellen Termine und Ausschreibungen können bei dem vom Leitungsteam dafür Verantwortlichen, sowie bei der AG-Geschäftsstelle abgerufen werden.

[Stand vom 19.1.2008]

Kontakt

Andreas Schäffer
CVJM Stuttgart
Tel (07 11) 16 25 840
andreas.schaeffer(at)cvjm-stuttgart.de

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt kräftig an und handelt 
Dante Alighieri

zur Facebook-Seite der CVJM-AG