Internationale Partnerschaften in der AG

"Dass sie alle eins seien" (Joh 17,21)

Dieses Motto prägt den Weltbund der CVJM und damit auch die weltweite Arbeit der CVJM. Es drückt den Wunsch aus, dass Menschen auf der ganzen Welt sich begegnen und zu einer Gemeinschaft wachsen.
Wir als Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschlands wollen internationale Partnerschaften leben, in denen wir

  • einander in christlicher Gemeinschaft begegnen.
  • unseren Glauben miteinander teilen.
  • voneinander lernen.
  • nach Wegen suchen, Gerechtigkeit zu mehren.
  • junge Menschen dazu ermutigen, sich für Gesellschaft und Politik zu engagieren.
  • nach Möglichkeiten suchen, diese Erde als Gottes Schöpfung zu bewahren.

Zur Stärkung unserer internationalen Partnerschaften tragen bei

  • Besuchsreisen,
  • Kurzzeit- und Missionseinsätze,
  • Freiwilligendienste.

Internationale Partnerkonferenz 2017

Auch in diesem Sommer beenden wieder viele junge Menschen ihre Schulzeit. Immer mehr zieht es nicht direkt an die Universität. Eine beträchtliche Zahl nutzt die Chance, wertvolle Auslandserfahrungen zu machen.
Eine neue Sprache lernend und bereit für ein Abenteuer, das ihr weiteres Leben prägen wird, stellen sich mehr als 50 junge Menschen für ein Jahr in den Dienst des weltweiten CVJM im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres. Sie suchen in einem für sie bisher unbekannten kulturellem Umfeld die Begegnung mit Jesus Christus. Dabei lassen sie sich in ihrem Leben neu herausfordern und setzen sich mit ihrem christlichen Glauben und dem ihrer Mitmenschen intensiv auseinander.
Doch damit dieses Jahr für die Persönlichkeitsentwicklung des Freiwilligen ein Erfolg wird und sowohl der entsendende wie auch der aufnehmende Verein profitieren, bedarf es einer intensiven Abstimmung aller Beteiligten. Hierzu diente die Partnerkonferenz vom 22. bis 27. Juni 2017 in Fulda. Gastgeber war die Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschlands. Hochrangige Vertreter aus CVJM-Vereinen in Peru, Kolumbien, Togo und Indien entwickelten zusammen mit Verantwortlichen aus dem deutschen CVJM hierzu die bestehenden Konzepte des internationalen Freiwilligendienst fort.
Klar ist, dass auch in Zukunft der einzelne Freiwillige im Mittelpunkt stehen wird. Er soll während des Jahres persönlich und im Glauben wachsen, sich ausprobieren und neue Kompetenzen erwerben können. Als gemeinsames Ziel haben wir im Freiwilligendienst unter anderem die Zeit im Ausland als Leiterschaftstraining identifiziert. Dazu soll die Vorbereitung der aufnehmenden Vereine durch tiefergehenden Austausch von Informationen zu Stärken und vorhandenen Begabungen der Freiwilligen verbessert werden.
Anhand der Berichte des Bruderschaftssekretärs Oliver Mally, zu dessen Kernaufgaben es in Lima zählt, ca. zehn Freiwillige ein Jahr über zu begleiten, zeigte sich die schon jetzt ausgezeichnete Qualität des Freiwilligendienstes im CVJM. Von den hohen über die Jahre entwickelten Standards im deutsch-peruanischen Freiwilligendienst profitieren nun auch die Freiwilligendienste in Togo, Kolumbien und Indien sowie vielen weiteren Ländern.
Besonders innovativ und erfolgreich ist das Freiwilligenkonzept, über das Jugendliche aus Partner-CVJM ein Freiwilliges Soziales Jahr in Deutschland  absolvieren können.
Die große Mehrheit der Freiwilligen bringt sich aufgrund ihrer internationalen und sozialen Kompetenz nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr zivilgesellschaftlich ein. Nicht wenige tun dies als ehrenamtliche Mitarbeiter im örtlichen CVJM. Andere studieren am CVJM-Kolleg oder der CVJM-Hochschule. Für sie ist das Freiwillige Jahr in Peru, Kolumbien, Togo, Indien oder Deutschland Ausgangspunkt für ein Leben, in dem der Glaube an Jesus Christus den Blick für Neues öffnet und zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verpflichtet.
Die Teilnehmer der Partner haben sich in einer gemeinsamen Erklärung verpflichtet, die geeigneten Rahmenbedingungen hierfür auch in Zukunft zu setzen und weiter zu verbessern.

Wir sind dankbar für diese Tage der Begegnung miteinander. Wir haben erlebt, wie wir über alle Grenzen hinweg als Geschwister miteinander unterwegs sind. Wir haben gespürt, wie Gott uns in Einheit miteinander verbindet.

Diese Maßnahme wurde gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Constantin Ganschow
CVJM Berlin

Unsere Partner in der Welt

Wir gehören zum größeren Ganzen ...

Der CVJM-Weltbund www.ymca.int
Der afrikanische CVJM www.africaymca.org
Der asiatische CVJM www.asiapacificymca.org
Der europäische CVJM www.ymcaeurope.com
Der lateinamerikanische CVJM www.lacaymca.org

Werkstatt der Hoffnung 2018

Termin: 4.–7.1.2018
Ort: Münchsteinach

Die Anmeldung erfolgt jeweils über den Verein vor Ort!
Hier findet ihr die Ausschreibung mit weiteren Informationen.

Dein Kalender zeigt, wie die Zeit vergeht, dein Gesicht, was du mit ihr gemacht hast.
unbekannt

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